Orden

Das Wort "Orden" leitet sich vom lateinischen "ordo" ab, was Stand oder Ordnung bedeutet. Der Orden kennzeichnet sich durch eine Ordensregel, die auf ein bestimmtes religöses Gemeinschaftsleben ausgerichtet ist. Wir stellen Ihnen hier alle bedeutenden Orden der Vergangenheit und Gegenwart vor.

In den westlichen Ländern ist ein Kloster im Normalfall einem Orden , d.h. einer Ordensgemeinschaft angegliedert. Die Regeln des Ordens bestimmen das Leben der Mönche oder Nonnen, die in dem Kloster leben.

Das Leben im Kloster wird als monastische Lebensform bezeichnet. Monastische Orden, die nur in Klöstern leben sind die Zisterzienser , die Kartäuser und Benediktiner . Die Benediktiner stellen die Ordensgemeinschaft mit den meisten Mitgliedern. Andere Orden, etwa die Dominikaner , die Franziskaner , Kapuziner , Dehonianer und Prämonstratenser leben zwar auch in Klöstern, aber nicht ausschließlich.

Die Benediktiner sind eine der größten und zugleich bekanntesten Ordensgemeinschaften im Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in ganz Europa.

Die Benediktiner waren prägend für das Klosterleben der westlichen Orden seit Ende der Spätantike bzw. des frühen Mittelalters, und zwar durch ihre Regula Benedicti, die Benedikt von Nursia in seinem im Jahr 529 gegründeten Kloster Montecassino entwickelte. Viele westliche Klöster übernahmen diesen Kodex.

Zu den kirchlichen Orden zählen auch die Bettelorden. In eine andere Kategorie fallen jedoch die Ritterorden.

Benediktiner