Schlagwort-Archive: Benediktiner

Klostermedizin: Heilkunde aus dem Mittelalter

Im Mittelalter bildeten die Klöster wahre Inseln der Ruhe und Stille, inmitten einer Zeit von Krankheit, Gewalt, Krieg und Tod. Hier liegt die Geburtsstunde der Klostermedizin. Die Mönche bewahrten und förderten nicht nur das Wissen von Kunst und Wissenschaft, sondern auch der Medizin. Sie sammelten Wissen über Heilkräuter und Heilpflanzen und erweitereten dieses Wissen fortlaufend. Hinter den Klostermauern fand sich bald ein Heilwissen von großer Bedeutung.

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Benediktiner blicken auf über 1500 Jahre Monte Cassino zurück

Benedikt von Nursia gründete im Jahr 529 sein Kloster Monte Cassino in Italien. Bezüglich der Regel für die Ordensgemeinschaft seiner Bendiktinier griff er auf bereits bestehende Regeln wie die Magisterregel oder die Regeln Kolumbans zurück. Er fasste sie neu und wog ab. Damals dachte er sicherlich nicht daran, dass aus seinem Handeln ein Orden entstehen würde, der sich über Monte Cassino hinaus ausbreiten und über ein und ein halbes Jahrtausend Bestand haben würde. Die Benediktregel, die Regula Benedicti, beinhaltet vor allem die Gelübde Armut, Gehorsam, Keuschheit und Zölibat, ein gemeinschaftliches Leben und die strikte Aufteilung des Klostertages in Arbeit, Beten, Schweigen und Schlaf. Auch die stabilitas loci, die lebenslange Zugehörigkeit zu dem Eintrittskloster war in der Benedikusregel enthalten.

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