Radio Vatikan ist 80 Jahre alt

Am 12. Februar 1931 sandte Papst Pius XI vom Vatikan aus eine Radiobotschaft an die Gläubigen der Welt. Vor 80 Jahren ging damit Radio Vatikan auf Sendung. Es ist damit eine der ältesten Rundfunkanstalten der Welt. Heute sendet es in fast 50 Sprachen und ist ein nichtoffizielles Sprachrohr der Kirche im Medienzeitalter. Der Sender des Papstes, wie Radio Vatikan auch genannt wird, will dem interessierten Publikum erklären, was die katholische Kirche lehrt und wie sie handelt, was Christen in aller Welt unternehmen oder leiden.

Radio Vatikan wurde am Anfang vom Jesuitenorden geleitet. Es gab stundenweise Papstansprachen, Psalme und Sendungen auf Latein und Italienisch. In der Gegenwart arbeiten etwa 200 Redakteuere aus 60 Ländern in diesem Medienzentrum der Kirche. Es gibt ca. 40 Redaktionen, deren Programme in Europa über Mittel- und Kurzwelle empfangen werden können. Weltweit kann man auf Kurzwelle zurückgreifen. Heute wird zunehmend über Satellit und das Internet auf das Programm zugegriffen. Der Radiosprecher Federico Lombardi erklärt, dass  Radio Vatikan nun seit 10 Jahren auch einen Kanal habe, der sich auf der Frequenz 105 an junge Menschen wendet: One-O-Five.

Das deutschsprachige Programm wird von Pater Bernd Hagenkord geleitet und ist durchaus auch für Nichtkatholiken hörenswert.

Radio Vatikan benötigte am Anfang einen kleinen Kurzwellensender vn 15 Kilowatt; heute stehen riesige Sendeanlagen etwas außerhalt von Rom. Die Jährlichen Kosten des päpstlichen Radiosenders betragen etwa 20 Millionen Euro.

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