Papst Johannes Paul II wird selig gesprochen

Am 1. Mai 2011 wird der verstorbene Papst Johannes Paul II selig gesprochen. Federführend hierbei ist sein Nachfolger Papst Benedikt XVI.

Der im Jahr 2005 verstorbene Papst trat sein Amt 1978 an und segnete in dieser Periode selbst 1800 Deligsprechungen ab. Zu Lebzeiten wurde der reisefreudige Papst auch „eiliger Vater“ genannt. Er stammt aus Krakau. Er war der erste nichtitalienische Papst seit mehr als 450 Jahren. Auf mehr als 100 Reisen in alle Welt hat er der katholischen Kirche neue Lebendigkeit verliehen. Bei einem Attentat im Jahr 1981 auf dem Petersplatz kam er nur knapp mit dem Leben davon. Er arbeitete an der Aussöhnung mit anderen Religionen und bekannte sich zu Sünden der katholischen Kirche in der Vergangenheit.

Seine Seligsprechung erfolgt sehr rasch, schneller noch als die von Mutter Teresa aus Kalkutta.

Papst Benedikt XVI eröffnete nach lediglich drei Monaten das Verfahren der Seligsprechung für seinen Vorgänger. Anlaß war die Heilung einer französichen Ordensfrau. Ihre Wunderheilung von der Parkinsonschen-Krankheit soll der verstorbene Papst, der selber zu Lebzeiten daran litt, bewirkt haben. Die Ordensfrau Marie Simon-Pierre soll plötzlich krankheitsfrei gewesen sein, nachdem sie den toten Papst um Heilung gebittet habe, in ihren Gebeten. Doch das musste erst überprüft werden. Die Medizinkommission hat die Heilung nun offiziell bestätigt. Damit konnte das Verfahren abgeschlossen werden.

Im Vatikan bereitet man sich schon darauf vor, den seligen Johannes Paul II aus der Grotte des Vatikans in ein Grab der Kapelle des Heiligen Sebastian umzubetten, und zwar im rechten Domteil in der Nähe des Eingangs.

Schon jetzt erwartet man einen wahren Ansturm der Gläubigen, die zu Johannes Paul II pilgern werden, um die Inschrift des Sarges lesen zu können: der Selige Johannes Paul II.

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