Papst Benedikt XVI in Kroatien

Im Juni 2011 besuchte Papst Benedikt XVI Kroation und feierte in der dortigen Hauptstadt Messe und Gottesdienst. Er überschüttete die nationale Seele der Kroaten mit Balsam auf seiner zweitägigen Visite.

Der Papst erklärte, dass kroatische Volk sei europäisch und daher sei es logisch, gerecht und notwendig, dass es der Europäischen Union (EU) beiträte. Der Heilige Vater sagte weiter, dass die kroatischen Kardinäle ihm immer gesagt hätten, sie seien nicht der Balkan, sie seien Europa.

Bürger und Politiker des Balkanstaates halten sich für fortschrittlicher als „den dunklen Balkan“, der erste an den Grenzen Kroatiens zu Bosnien-Hersogewina und Serbien beginne.

Der Staatschef Kroatiens grüßte den Papst mit den Worten: „Obwohl ich kein Gläubiger bin, teile ich doch im tiefsten Herzen meiner Überzeugungen die gleichen Werte mit den Gläubigen.“ Und er sagte, Kroatien wolle großherzig bei der Vergebung gegenüber den Nachbarn sein. Dabei spielte er auf den Bürgerkrieg im eigenen Land und im Nachbarland Bosnien.

Der Papst verurteilte den faschistischen kroatischen NDH-Staat im Zweiten Weltkrieg als Instrument Hitlers. Das stieß in Kroatien nicht auf so große Begreisterung.

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