Katholische Kirche: Dialog über Reformen

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Zollitsch aus Freiburg ist offen für Überraschungen. Das erklärte er zum Abschluss der Frühjahrsvollversammlung der deutschen Bischöfe in Paderborn auf die journaistische Frage, was der angestoßene Dialogprozess letztendlich bringe. Er stellte aber klar, dass es eine Revolution nicht geben werden. Die katholische Kirche werde auch weiterhin die katholische Kirche bleiben. Denn die Kirche in Deutschland sei in die Weltkirche eingebunden.

In Deutschland gibt es 67 Bischöfe in 27 Diözesen. Sie haben sich erstamls in ihrer Geschichte in Paderborn versammelt und einigten sich einstimming auf einen institutionellen Rahmen für den Gesprächsprozess in der deutschen Kirche. So will die Bischofskonferenz in den nächsten vier Jahren über die zum Teil schon in den Bistümern laufenden Gesprächsprozessen hinaus zu deutschlandweiten Jahrestreffen einladen. Kommen sollen zunächst nach Mannheim im Juli 2011 etwa 300 Kirchenvertreter aus den Bistümern, ihre Räte, die Orden, die katholisch-theologische Fakultäten und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Das Thema wird lauten: Im heute glauben: Wo stehen wir?

Die weiteren Jahrestreffen sollen sich mit der Verantwortung der Kirche, dem Dienst der Kirche in der Gesellschaft, der Liturgie und der Verehrung Gottes und dem Glaubenszeugnis der Kirche in der Welt von heute befassen.

Den Abschluss soll im Jahr 2015 eine zentrale Feier 50 Jahre nach dem Abschluss des Zweiten Vatikanischen Konzils sein.

Die aktuellen Fragen und die Krisensymptomatik (schwindende Mitgliederzahlen) der Kirche sollen auch die Katholikentage 2012 und 2014, den Papstbesuch im Herbst 2011 sowie den Nationale Eucharistische Kongresss 2013 in Köln beschäftigen.

Die Bischöfe richteten in Paderborn auch ein Wort an die Gemeinden in Deutschland, din dem die einzelnen Schritte des Dialogprozesses erläutert werden. Das Abschlusswort lautet: „Wir bitten Sie, sich in dem Maß ihrer Möglichkeiten auf unsere Gesprächsinitiative einzulassen“.

Der Vorsitzende der Bischofskonferenz erklärte, es gehe darum, möglichst viele Menschen auf den Weg in die Zukunft der Kirche mitzunehmen.

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