33. Evangelischer Kirchentag in Dresden

120000 Menschen kamen zum Dresdner Königsufer, an dem Geistliche auf einer Bühne predigten.  Sie sehen glücklich aus, die Teilnehmer des 33. Evangelischen Kirchentages in Dresden. Grüne Schals sind das Zeichen des Zusammengehörens. Am Sonntag, den 5. Juni 2011 ging die Großveranstaltung nach fünf Tagen zuende. Der Glauben wurde gefeiert, die Gemeinschaft erlebt.

Ein Drittel der Teilnehmer kam aus den neuen Bundesländern im Osten. Es kamen viel mehr Menschen, als erwartet. Dresden, Hauptstadt von Sachsen, liegt in einer stark säkularisierten Region. Dort ist nur noch jeder fünfte Einwohner kirchlicher Christ.

Fraglich ist jedoch, ob der Kirchentag nachhaltige Wirkungen für die evangelische Kirche haben wird. Allein eine Großveranstaltung dürfte zu keinem Aufschwung für die Kirche führen.

Dresden war ein Kirchentag des Glaubens, aber auch einer der Politik. Themen waren der Ausstieg aus der Atomenergie, Integration von Zuwanderern und die Bundeswehr.

Die Bundeskanzlerin war ebenfalls in Dresden und wandte sich gegen die Diskrimminierung von Christen in der Welt. Es sein nicht akzeptabel, dass Menschen wegen ihres Glaubens benachteiligt würden.

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