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Klostergarten mit alten Heilkräutern und Arzneipflanzen

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  • Klostergarten mit alten Heilkräutern und Arzneipflanzen

    Der Klostergarten erlebt in vielen Bereichen eine Renaissance. Die Klöster ziehen ihre Arzneipflanzen und Heilkräuter der Klostermedizin wieder selbst. Das freut nicht nur die Mönche und Nonnen, sondern auch die Urlauber, die ein Kloster auf Zeit buchen und  sich die Heilkräuter z.B. der Hildegard von Bingen näher bringen lassen möchten. Auch die Gedankenwelt von Paracelsus und Hahnemann, der die Homöopathie begründete, fließt in vielen Klostergärten ein.

    Und das schöne: die Heilpflanzen sind nicht nur für die Gesundheit hilfreich, sondern erfreuen auch das Auge. Selbst Harry Potter Fans könnten gefallen an bestimmten Klosterpflanzen finden, etwa der Alraune. Auf der Hogwarts Schule für Zauberei und Hexerei lernen Harry, Hermine und Ron den Umgang mit dieser magischen Pflanze. Sie ist seit der Antike bekannt. Ihr Wurzeln sehen aus wie ein Mensch. Im Mittelalter galten sie als besonderer Schatz, den man nur bei Neumond ausgraben durfte.  In manchen Sagen wird berichtet, dass Alraunen laut schreiben, wenn man sie stört und ausgräbt. Der, der ihre Schreib hört, soll sogar sterben können. Im Roman von Joanne K. Rowling tragen die Zauberschüler deshalb Ohrenschützer beim Umtopfen dieser Pflanzen. Tatsächlich sind Alraunen sehr giftig. Vorsicht ist also geboten. In der Klostermedizin wird ihnen entkrampfende Wirkung zugeschrieben.

    In fast jedem Klostergarten findet man Kinko, der bei demenzkranken Menschen positive Wirkung erzielt, Echinacea, Fenchel und Mönchspfeffer. Der Ackerschachtelhalm hat einen hohen Anteil an Kieselsäure und findet sich in den Schüsslersalzen wieder. Auch zum Putzen von Zinntellern ist er geeignet. Zitronenmelisse hingegen hebt die Stimmung. Bärlauch schmeckt gut zu Pesto und Quark. Kapuzinerkresse verfeinert den Salat.

    Will man die Klosterpflanzen im eigenen Garten ziehen, so sollte man mit Bedacht wählen. Heilkräuter und Arzneipflanzen sind schön, aber manchmal auch gefährlich. Von allen giftigen Pflanzen solle man Abstand nehmen, besonders, wenn Kinder im Haus wohnen.

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