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Mit dem Fahrrad nach Santiago de Compostela
Pilgern mit dem Rad ist eher eine Ausnahme. Wer nach Santiago de Compostela in Spanien pilgert, der geht meistens zu Fuß.
Nun ist Thomas Kariboski ein passionierter Fahrradfahrer. Er fuhr mit seinem Fahrrad über Münster, Dortmund, Köln, Bamberg, Basel, Zürich, Genf, Puente la Reina bis nach Santigo de Compostela. Die 4000 Kilometer war er allein unterwegs. Thomas hatte ein Ziel, und er hatte sportlichen Ehrgeiz, er wollte körperlich, aber auch geistig vorankommen. Etappe für Etappe arbeitete er sich der Kathedrale von Santiago de Compostela entgegen. Der 40-jährige erklärte: Anzukommen war ein erhabenes Gefühl.
Warum hat es sich ausgerechnet nach Santiago in Spanien aufgemacht? Es war die Neugierde auf die Geheimnisse des uralten Pilgerwegs, den nach Hape Kerkeling Tausende anziehend finden.
Warum Radfahren auf einem Pilgerweg? Pilgern bietet eine gefühlte Verbundenheit mit den vielen Menschen, die im Lauf der Zeiten diesen uralten Jakobsweg bereits gegangen sind. Ein Jakobspilger ist auch heute noch für die Menschen, die an seinem Rand wohnen, noch immer etwas Besonderes. Mitgefühl und Hilfe findet man immer – und lächelnde Gesichter.
Die Reise hat das Leben von Thomas massiv beeinflusst. Nach jeder Etappe auf dem Jakobsweg sei sein Selbstwertgefühl gestiegen, habe er sich glücklicher gefühlt. Besonders eindrucksvoll sei die Pilgermesse in der Kathedrale von Santiago de Compostela mit den vielen Pilgern, die am Ziel angekommen sind.Ähnliche Beiträge
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