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2011 Juni » News zu Kloster, Religion und Kirche

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Monatsarchiv für Juni 2011

Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken fordert zu konkreten Fortschritten in der Zusammenarbeite der großen Kirchen auf. Es wurde ein Plädoyer für eine lebensnahe Ökumene gehalten. Das höchste Gremium der katholischen Laien in Deutschland fordert, die Gemeinsamkeit von katholischer und evangelischer Kirche in den Gemeinden zu stärken.

In jedem Bistum gibt es zahlreiche Donum-vitae-Vereine.  Donum vitae ist einVerein von katholischen Bürgern, der die Sicherstellung einer Schwangerschaftskonfliktberatung mit dem Ziel, sich für den Schutz des menschlichen Lebens, namentlich den Schutz des Lebens ungeborener Kinder einzusetzen und Frauen in Schwangerschaftskonflikten mit Rat und Tat nahe sein zu wollen, verfolgt.Donum vitae heißt “Geschenk des Lebens”.

Der Kölner Erzbischof und Kardinal Meisner hat Kritik an der Abtreibungspraxis in Deutschland geäußert. Er sprach von einen “täglichen, beschwiegenen Super-GAU” in der Zeit-Beilage Christ und Welt.

Papst Benedikt XVI wird am 22. September in Berlin eine Messe halten. Hierzu haben sich bereits 40.000 Menschen angemeldet.

So sind 26.000 Anmeldungen online eingegangen. 14.000 Menschen haben sich über Gruppen aus ganz Deutschland, Polen und Österreich angesagt.  Die Messe soll auf dem Vorplatz des Charlottenburger Schlosses zelebriert werden. Allerdings gibt es dort nur wenig Sitzplätze. Man denkt jetzt über ein Ausweichen auf das Olympiastadium nach.

Im Juni 2011 besuchte Papst Benedikt XVI Kroation und feierte in der dortigen Hauptstadt Messe und Gottesdienst. Er überschüttete die nationale Seele der Kroaten mit Balsam auf seiner zweitägigen Visite.

admin

Säkularisierung in Europa

Papst Benedikt XVI hat die zunehmende Säkularisierung, also die Verweltlichung in Europa angeprangert, als er vor 300.000 Gläubigen in Zagreb, der Hauptstadt von Kroatioen sprach. Die Säkularisierung führe zu einer Ausgrenzung Gottes aus dem Leben und zu einer zunehmenden Auflösung der Familie.

120000 Menschen kamen zum Dresdner Königsufer, an dem Geistliche auf einer Bühne predigten.  Sie sehen glücklich aus, die Teilnehmer des 33. Evangelischen Kirchentages in Dresden. Grüne Schals sind das Zeichen des Zusammengehörens. Am Sonntag, den 5. Juni 2011 ging die Großveranstaltung nach fünf Tagen zuende. Der Glauben wurde gefeiert, die Gemeinschaft erlebt.

Der “Freundeskreis der alten Klosterbibliothek”  arbeitet an der Restaurierung der wertvollen Bücher der Klosterbibliothek Klausen. Zurzeit stehen dort gut 1700 historische Werke. Viele Bücher sind stark beschädigt. Jetzt konnten durch Spenden wieder sieben Werke von Schäden befreit werden.
Klausen ist ein Wallfahrtsort, eine Pilgerstätte. Umso verwunderlicher ist es, dass die der alten Klosterbibliothek so lange im Dornröschenschlaf schlummerte. Schimmel und Mäusefraß machen den Werken zu schaffen, die Tinte löst sich mit den Jahrhunderten. Vor allem hat Wasser, das durch das Mauerwerk und die Wände eindrang,  die Bücher beschädigt.
Seit sich der Verein vor 12 Jahren gründete, könnten über 50 Werke restauriert werden. Das ist eine sehr teure Angelegenheit. Allein die Wiederherstellung der letzten sieben Bücher hat über 9000 Euro verschlungen. Der Verein sammelt Geld, führt Lese- und Vortragsabende sowie Führungen durch die Bibliothek und die Wallfahrtskirche durch. Auch kann man Buchpate werden. Bei der Restaurierung wird nach einem strikten Plan vorgegangen. Zuerst kommen die wertvollsten, ältesten und am stärksten beschädigten Exemplare an die Reihe.
Es vergehen mehrere Monate, ehe ein Buch restauriert ist. Es soll so viel wie möglich vom Original erhalten bleiben.
Die wertvollsten Bücher in der Klausener Klosterbibliothek stammen aus dem 15. und 16. Jahrhundert; der Buchdruck war gerade erfunden.