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Reformationsjubiläum 2017 wirft Schatten voraus
Im Jahr 2017 jährt sich die Reformation zum 500. Mal. Der Theologe Martin Luther, 1483 – 1546, veröffentlichte seine 95 Thesen gegenkirchliche Misstände. Dieser Tag ist der Auftakt der Reformation.
Wo die zentralen Feierlichkeiten stattfinden steht noch nicht fest. Ein denkbarer Standort wäre die Luther Stadt Wittenbeck. Dort geht die Zahl der Christen jedoch ständig zurück.
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Evangelische Kirche geht pilgern
Die evangelische Kirche öffnet sich den katholischen Wallfahrten. Diese waren über Jahrhunderte, seit Martin Luther, verpönt. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) erklärte, die Protestanten sollten gerne an der diesjährigen Heilig-Rock-Wallfahrt in Trier teilnehmen.
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Rückblick auf den Papstbesuch in Deutschland
Der deutsche Papst war im Jahr 2011 zum dritten Mal in sein Heimatland gereist, diesmal offiziell. Er weilte vom 22. bis 25. September auf Einladung des Bundespräsidenten zu einem Staatsbesuch in Deutschland. 2005 war er beim Kölner Weltjugendtag und 2006 in seiner bayrischen Heimat. Papst Benedikt XVI hatte einen ausführlichen ökumenischen Schwerpunkt in Erfurt, der Stadt des Reformators Martin Luther, festgelegt. Es gab also große Erwartungen an die Staatsvisite.
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Papst auf Martin Luthers Spuren
In Erfurt wird es am Freitag eine katholisch-protestantische Begegnung auf höchster Ebene geben. Sensationen werde es nicht geben, sagte Papst Benedikt XVI. Dazu ist die Zeit auch zu kurz. Dreißig Minuten bleiben für Gedanken, Gebete und Gespräche in Erfurt. Die Symbolkraft steht deshalb im Vordergrund. Die Ortswahl wird aus protestantischer Seite als Zeichen gewertet. Die thüringische Landeshauptstadt Erfurt ist eng mit der Person des Reformators Martin Luther verknüpft. Hier trat er in das Augustinerkloster ein, hier wurde er Priester und legte mit seinen Bibelstudien die Grundlage für die spätere Reformation.
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Klostergarten mit alten Heilkräutern und Arzneipflanzen
Der Klostergarten erlebt in vielen Bereichen eine Renaissance. Die Klöster ziehen ihre Arzneipflanzen und Heilkräuter der Klostermedizin wieder selbst. Das freut nicht nur die Mönche und Nonnen, sondern auch die Urlauber, die ein Kloster auf Zeit buchen und sich die Heilkräuter z.B. der Hildegard von Bingen näher bringen lassen möchten. Auch die Gedankenwelt von Paracelsus und Hahnemann, der die Homöopathie begründete, fließt in vielen Klostergärten ein.
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Sondersendung über Papstbesuch im ZDF
Das ZDF plant anlässlich des Papstbesuchs Sondersendungen in Form einer umfassenden Berichterstattung vom Deutschlandbesuch Benedikts XVI.
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Pilgern in Spanien
Pilgern nach Santiago de Compostela hat eine Renaissance erfahren. So nehmen sich immer mehr Menschen eine Auszeit und versuchen, auf dem Weg nach Santiago zu dem eigenen Selbst zu finden. Prominente Pilger wie Hape Kerkeling oder Shirley MacLaine haben sicher einiges dazu beigetragen, dass das Pilgern in unserer heutigen Zeit wieder populär geworden ist.
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Dialog zwischen Bischöfen und Laien
Am zweiten Juliwochenende 2011 fand in Mannheim das Gesprächsforum “Im Heute Glauben” zwischen Bischöfen und katholischen Laien statt. Es sollte ein neuer Kommunikationsstil gefunden werden. Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Zollitsch mahnte zur Geduld und verwies darauf, dass es sich um eine auf mehrere Jahre angelegte Initiative handele. Die Laienvertreter zeigten sich hingegen nicht so geduldig, sondern drängten auf konkrete Veränderungen in naher Zukunft.
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Osnabrücker Wallfahrt nach Telgte
2011 starteten 8800 Wallfahrer am 09. Juli zur Osnabrücker Wallfahrt nach Telgte. Sie pilgerten zum dortigen Gnadenbild der schmerzhaften Mutter Gottes. Um 3.00 Uhr früh war eine Gruppe von ungefahr 800 Pilgern in Osnabrück gestartet. 48 Kilometer lagen vor ihnen. Von nun an stießen vilerorts weitere Wallfahrergruppen zu ihnen. So wuchs die Gruppe nach und nach bis zu ihrer kompletten Stärke. Weihbischof Kettmann begleitete die Pilger.
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El Cid – spanischer Natioalheld am Jakobsweg
Pilger auf dem Jakobsweg begegnen selbstverständlich “ihrem” Heiligen, St. Jakobus, auf Schritt und Tritt. Am Wegesrand gibt es aber noch eine Vielzahl weitere Heiliger und Helden. Sehr populär ist der spanische Ritter El Cid, der Held der Reconquista. Er lebte in Burgos um 1043 bis 1099. Sein eigentlicher Name war Rodrigo Díaz de Vivar. Er stammt aus Vivar del Cid, einem kleinen Ort, der 8 Kilometer von Burgos entfernt liegt. Sein Dienstherr war der kastilische König Sancho II. Dieser kam jedoch 1072 durch einen Verrat zu Tode. Nachfolger wurd Sanchos Bruder Alfonso VI. Rodrigo wurde unter ihm bekannt als Campeador, als Kämpfer gegen die Mauren, die weite Teile Spaniens zu jender Zeit besetzt hielten. Rodrigo heiratete Jimena, eine Verwandte des Königs Alfonso. Alfonso VI und Rodrigez zerstritten sich aber und im Jahr 1081 verhängte der König die Verbannung über Rodrig0 Das führte dazu, das dieser die Seiten wechselte: Rodrigo kämpfte im Namen des maurischen Herrschers zeitweise gegen dei Christen. Die Muslime nannte ihn sayyid, Herr. Davon leitete sich später der Name El Cid ab. Rodrigo versöhnte sich aber wieder mit Alfonso VI. Und er konnte Valencia zurückerobern. Im 12. Jahrhundert wurde das Epos Poema de mío Cid” von einem anonymen Künstler verfasst. El Cid erhielt so ein literarisches Denkmal. Im Jahr 1921 verlegte man das Grab El Cids und seiner Ehefrau Jimena vom Kloster San Pedor de Cardena in die Kathedrale von Burgos. Es befindet sich genau unter der dortigen Vierungskuppel. Auf der Plaza del Cid in Burogs findet man ein großes Reiterdenkmal des spanischen Helden.
