Das Yin und Yang der Traditionellen Chinesischen Medizin

TCM

TCM ist die Abkürzung von Traditionelle Chinesische Medizin. Medizin versteht man dabei im Sinne von Heilkunde.
China, die Mongolei und Indien sind die Heimat der chinesischen Medizin, die vor ungefähr 2500 Jahren entstand. Fundament der Traditionellen Chinesischen Medizin ist das Statut, dass der Körper sich im Gleichgewicht von Yin und Yang befinden muss, damit er wirksam Krankheiten bekämpfen und heilen kann.

Yin und Yang

Sicher ist, dass das Yin und Yang Prinzip bereits in der Epoche der Jahre 700 bis 1000 v. Chr. bekannt war, wahrscheinlich ist es aber wesentlich älter. Dem Yin und Yang liegt eine Entwicklung vom konkreten zum abstrakten zugrunde. Zunächst bezeichneten Yin und Yang konkrete Dinge, etwa war Yin die Schattenseite und Yang die Sonnenseite eines Hügels. Dann wurde Yin zum Schatten, Yang zur Sonne, später wurde Yin das Empfangende, Yang das Schöpferische, Yin wurde weiblich, Yang männlich und auch wurde Yin zur Welt und Yang zum Geist. Im Grunde ist es die Lehre vom Dualismus der Welt. Die Dinge bilden Gegensätze, aber gleichzeitig eine untrennbare Einheit. Die Gegensätze wechseln sich ab, bilden ausgeglichene Perioden. Wird die Harmonie gestört, sind Krankheiten die Folge.