Sie befinden sich hier:

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 14
  1. #1
    Gast ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.01.2009
    Beiträge
    351

    Standard Papst und die Missbrauchsfälle

    Hallo zusammen,

    es war ja so, dass Federico Lombardi, der Sprecher des Vatikans, den Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI an Irlands Katholiken publik gemacht und erläutert hat. Der Brief war die Antwort auf die abscheulichen und tausendfachen sexuellen Mißbrauch in kirchlichen Einrichtungen in Irland. Der Papst kanzelt darin die Täter ab und auch jene Bischöfe, die jahrelang allein mit dem Vertuschen beschäftigt waren. Der Pontifex prangert die Schwere der Vergehen und die oftmals unangemessene Reaktion der kirchlichen Autoritäten an. Er macht Vorwürfe den Pristern und Ordensleuten, die das Vertrauen verraten haben, das von unschuldigen Menschen und ihren Familien in sie gesetzt worden war. Der Papst geht auch auf die Opfer und Iihre Familien ein, die gelitten haben. Er sagt: "Ihr habt viel gelitten, un d ich bedauere das aufrichtig. Ich weiß, dass nichts das Erlittene ungeschehen machen kann."
    Doch diese umfangreiche Entschuldigung reicht den Opfern offensichtlich nicht aus. Der Kernpunkt des Mißbrauchskandals sei nicht angesprochen worden: Die absichtliche Politik der katholischen Kirche bis in die höchsten Ebenen, Täter zu beschützen und damit Kinder zu gefährden. So jedenfalls sagt die Vorsitzenden von One in Four, einem der wichtigsten irischen Opferverbände, die sich um die Aufarbeitung der Fälle von Mißbrauch in Irlands Kirchen kümmert.

    Und andere Opfer sagen: "Geld für die USA, Bedauern für Irland, Schweigen für Deutschland".

    Der Abt vom Kloster Einsiedeln sagte: " Ich befürchte, dass die Kirchenleitung in Rom die Situation zu wenig ernst nimmt."

    Ich kann ihm zustimmen.

    Viele Grüße,

    Katrin

  2. #2
    Peter ist offline Benutzer
    Registriert seit
    12.01.2009
    Beiträge
    32

    Standard Reformen in der Kiche sind nötig

    Ich finde es schon einmal gut, dass der Papst überhaupt etwas geschrieben hat, sich tief betroffen gezeigt hat und die Verantwortlichen zu Aufklärung, Reue und Umkehr aufgefordert hat. Auch entschuldigt er sich bei den Opfern der Mißbrauchsfälle. Das ist gut, denn die Kirche muss sich zuallererst um diese kümmern. Ich bezweifele stark, dass die Opfer jemals wieder unbefangen glauben und vertrauen können.
    Schade finde ich, dass der Papst nicht ausdrücklich über die deutschen Mißbrauchsfälle geschrieben hat. Das kommt in der Öffentlichkeit nicht gut, denn diese orientiert sich zur Zeit stark an den kirchlichen Defiziten.

    Aber man muss sich das Papstschreiben einmal genauer anschauen. Dann kann man fieles finden, was sich in gleicher Weise auf Deutschland oder andere Länder beziehen läßt.

    Klar, der Papst kann nicht zu jedem Problem Stellung nehmen. Aber warum hat das so lange gedauert? Wir befinden uns im Zeitalter von Multimedia. Aber man fragt sich ohnehin immer wieder, was mit der Medienarbeite im Vatikan los ist.

    Das Schreiben von Benedikt XVI kann nur ein Anfang sein. Das System der Kirche ist hierarchisch gegliedert. In den Internaten, Klöstern und Chören herrschte ein Korpsgeist. Je nach der Tradition im jeweiligen Land waren die Ortskrichen zudem mit unterschiedlicher Macht vershen, bildeten teilweise einen Staat im Staat, wie etwa in Irland.

    Dennoch sollte man nicht vergessen, dass Mißbrauch kein speziell kirchliches Thema, sondern ein gesellschaftliches ist. Betroffen sind Familien, Schulen, Sportvereine. Nur wenn so etwas in der Kirche passiert, so fällt die Moral dort viel tiefer, als in anderen Institutionen.

    Aber was könnte der Kirche helfen? Meiner Meinung nach eine Öffnung. Es muss gehen, dass über Grundfragen von Tradition und Moderne diskutiert wird, über eine menschenfreundliche Pädagogik, über die menschliche Sexualität, über die Voraussetzungen der Zulassung zum Priesteramt.

    Also, Entschuldigung und Reue ist gut, gefragt sind jetzt jedoch Reformen.

  3. #3
    Siard ist offline Benutzer
    Registriert seit
    02.11.2009
    Beiträge
    49

    Standard Woher die Zahlen?

    Hier ist die Rede von tausendfachem sexuellen Mißbrauch in Irland, woher stammen diese Zahlen? Anhand der Homepage der irischen Kommission kann ich diese Zahl nicht verifizieren. Sogar eine atheistische (!) Veröffentlichung spricht "nur" von insgesamt 381 vorgebrachten Fällen in 85 Jahren (nicht gesicherte Taten). Dabei sind alle Priester, Ordensleute und Angestellten erfasst (etwa 2/3 der Täter waren demnach Männer). Ich bitte um einen Beleg für diese "tausenden Fälle sexuellen Mißbrauchs" anhand der Veröffentlichung der Kommission.
    Ach ja..., da ja sexueller Mißbrauch und Mißhandlungen dauernd durcheinander geworfen werden (vermutlich auch bei obigen "tausendfachen Fällen")
    Meiner Meinung gibt es genausowenig ein Recht auf eine Entschuldigung vom Papst, wie ich ein Recht auf eine Entschuldigung des Bundespräsidenten habe, für die ungerechtfertigten und ungeahndeten Schläge, die ich an einer staatlichen Schule von einer Lehrerin bekommen habe.
    Geändert von Siard (12.04.2010 um 21:40 Uhr) Grund: Ergänzung

  4. #4
    Gast ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.01.2009
    Beiträge
    351

    Standard Missbrauchsfälle in Irland

    Hallo Siard,

    ich hab mich da auf Angaben in diversen Zeitungen bezogen, z.B. bei der FAZ: Missbrauchsfälle in Irland: Vatikan beginnt Krisengespräche - Ausland - Politik - FAZ.NET

    Sie spricht von tausenden von Mißbrauchsfällen. Auch in anderen Medien war von dieser Zahl die Rede.

    Mit der Entschuldigung vom Papst und vom Bundespräsidenten magst du vielleicht Recht haben. Ein Recht daruf hat wahrscheinlich niemand. Aber irgendwie erwarten die Gläubigen halt vom Papst ein Handeln.

    Viele Grüße,

    Katrin

  5. #5
    Siard ist offline Benutzer
    Registriert seit
    02.11.2009
    Beiträge
    49

    Standard

    Liebe Katrin!

    Der von Dir verlinkte Artikel spricht tatsächlich auch nicht von tausenden Mißbrauchsfällen, aber er nimmt diesen Eindruck zumindest billigend Inkauf. Wie in vielen anderen Veröffentlichungen werden Mißhandlungen (körperliche und seelische) und sexueller Mißbrauch miteinander vermengt. Ich würde gerne glauben, daß diese Vermischung daran liegt, daß in den Texten der Kommission beides als "abuse" bezeichnet wird, habe daran aber bei vielen Medien meine Zweifel. Leider ist bei nicht wenigen Veröffentlichungen (auch bei von mir sonst sehr geschätzten Publikationen) eine gewisse Systematik zu erkennen - so erhalten z.B. Artikel über Fälle außerhalb der Kirche schnell noch einen letzten Absatz, der diese relativiert und die Kirche belastet. Natürlich tunchaftsunternehmen nur, was für sie selbstverständlich ist: sie machen Geld mit "sex and crime" und Vorwürfe (ob berechtigte oder unberechtigte ist dabei egal) gegen die katholische Kirche verkaufen sich immer gut. Bedenklich finde ich, daß teilweise systematisch ein verzerrendes Bild gezeichnet wird - entweder aus Schlampigkeit oder aus kirchenfeindlichen Motiven.
    Auf der Strecke bleibt dabei die Mehrzahl der Opfer von sexuellem Mißbrauch, da die ehr uninteressant sind, wenn es um Verkaufszahlen geht. Etwas mehr Unterstützung und Gehör für Wildwasser oder Zartbitter und etwas weniger "Catholic-bashing" wären m. E. wesentlich hilfreicher für alle.

    Siard

    ... und beten wir, daß hier nicht Geister gerufen werden, derer dann keiner mehr Herr wird - mache Formulierung in Leseräußerungen im Internet machen mir da große Angst.

  6. #6
    Gast ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.01.2009
    Beiträge
    351

    Standard Mißbrauchsfälle

    Hallo Siard,

    vielen Dank für deine Stellungnahme. Das war mir vorher alles nicht so bewußt. Es sieht wirklich so aus, also ob die Medien sich wieder herauspicken, was sie für ihr Geschäft benötigen....

    Liebe Grüße,

    Katrin

  7. #7
    Lara ist offline Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.09.2009
    Beiträge
    29

    Standard Vatikan

    Hallo zusammen,

    ja, da sieht man wieder einmal, wie die Meinungsbildung in Deutschland (und nicht nur hier) von den großen Medien gesteuert wird.
    Gut, dass es wenigstens einige durchschauen.

    Liebe Grüße an Euch,

    Lara

  8. #8
    Gast ist offline Erfahrener Benutzer
    Registriert seit
    12.01.2009
    Beiträge
    351

    Standard Vatikan verlangt Strafanzeige

    Hallo zusammen,

    ich habe folgende Zeitungsmeldung gefunden: Der Vatikan verlangt nun erstmals explizit, dass bei Mißbrauch durch Geistliche die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten sind. "Die zivilrechtlichen Rechtsvorschriften betreffend die Anzeige von Verbrechen bei den zuständigen Behörden sollten immer befolgt werden", steht in einer nun vom Heiligen Stuhl veröffentlichen Richtlinie. Der Heilige Stuhl hatte wohl stehts betont, die katholische Kirche verfahre schon lange nach dieser Devise. Unter den katholischen Bischofen in Deutschland wurde aber wohl kontrovers diskutiert, ob bei Verdacht auf Missbrauch eine Anzeigepflicht bestehe.
    Nach einem ebenfalls jetzt veröffentlichem Dokument kann der Papst zudem priester in besonders gravierenden Fällen von Missbrauch auch ohne kirchenrechtliches Verfahren in den Laienstand zurückversetzen.

    Weiter steht in der Zeitung zu lesen: Das Ausmaß der Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen nähme weiter zu. Im bayerischen Kloster Ettal seien Schüler über mehr als 20 Jahre hinweg misshandelt und missbraucht worden. Dies habe der externe Sonderermittler in seinem Abschlussbericht festgestellt. Bis zum Jahr 1990 seien Kinder und Heranwachsende - und jetzt muss ich unbedingt Anführungszeichen setzen - "brutal misshandelt, sadistisch gequält und auch sexuell mißbraucht " worden.

    Mit traurigem Gruss,

    Sarah

  9. #9
    Siard ist offline Benutzer
    Registriert seit
    02.11.2009
    Beiträge
    49

    Standard Ettal, die Richtlinien von 2003 und Frust

    Die Richtlinien, auf die sich die Zeitungsmeldungen beziehen, stammen aus dem Jahre 2003, sind aber erst jetzt auf der Homepage des Vatikan zugänglich gemacht worden. Den zuständigen Stellen sind sie selbstverständlich bereits seit 2003 bekannt.
    "Das Ausmaß der Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen nähme weiter zu." ist diese Formulierung ein Zitat? Wenn ja, dann ist dies offenbar zielgerichtet. Man kann sagen, daß die Zahl von aufgedeckten Fällen zunimmt, nicht jedoch die Zahl der Fälle - dafür gibt es bisher keine Anhatspunkte, im Gegenteil. Das Ettaler System endete Anfang der 90er Jahre (der zehnseitige Bericht des Ermittlers ist unter kloster-ettal.de/SchlussberichtRA.pdf zu finden). Die Fälle sexuellen Mißbrauchs in Irland (weltweit von der Kommission erfasst) hatten ihren Schwerpunkt in den 60er Jahre (ca. die Hälfte der Fälle).
    Mich macht es wütend, daß gegen die Kirche gehetzt wird, dafür aber der größere (und ebenso schlimme) Teil von Mißbrauch und Mißhandlungen weiterhin unbeachtet bleibt. Jedes mißbrauchte oder mißhandelte Kind, jeder Jugendliche, jeder Erwachsene ist zuviel und die Tat zu verurteilen, aber die Medien und die Öffentlichkeit spricht fast ausschließlich über Fälle in der Katholischen Kirche und verzerrt dabei die Relationen.
    Als bereits vor Jahren die Fälle in der Odenwaldschule von einem Journalisten aufgedeckt wurden, verschwand das schnell in der Schublade...
    Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin für Aufklärung und angemessene Ahndung der Taten innerhalb meiner Kirche, aber ich möchte weder, daß gegen die Kirche gehetzt und Kleriker, Ordensleute und sogar Gläubige beschimpft werden, noch möchte ich, daß sich andere aus ihrer Verantwortung stehlen, indem sie mit dem Finger auf die Kirche zeigen. Den berechtigten Interessen aller Opfer sollte wesentlich mehr Achtung gezollt werden.

    Mit zweifach traurigen Grüßen
    Siard

    (Quellen und weitere Informationen gebe ich gerne auf Anfrage per PN weiter)
    Geändert von Siard (14.04.2010 um 21:11 Uhr)

  10. #10
    Peter ist offline Benutzer
    Registriert seit
    12.01.2009
    Beiträge
    32

    Standard Deutsche Bischofskonferenz und Justizministerium

    Nachfolgend die Presseerklärung:
    Gemeinsame Erklärung des Bundesministeriums der Justiz und der Deutschen Bischofskonferenz anlässlich des Gesprächs am 15. April 2010

    Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, haben sich heute zu dem vereinbarten Gespräch im Bundesjustizministerium getroffen. Erzbischof Zollitsch wurde vom Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz für Missbrauchsfragen, Bischof Dr. Stephan Ackermann, sowie von dem Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz, P. Dr. Hans Langendörfer SJ, und dem Leiter des Katholischen Büros in Berlin, Prälat Dr. Karl Jüsten, begleitet. Auf Seiten des Bundesjustizministeriums nahmen zudem die Staatssekretärin Dr. Birgit Grundmann und der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Max Stadler teil. Die Beteiligten nutzten das Gespräch zu einem intensiven und konstruktiven Gedankenaustausch über den Umgang mit Fällen des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen.

    Beide Seiten waren sich darin einig, dass es das vorrangige Ziel der katholischen Kirche und der staatlichen Stellen ist, in enger Kooperation miteinander und mit den Betroffenen alles zu tun, um eine umfassende Aufklärung der vergangenen Fälle von sexuellem Kindesmissbrauch in den kirchlichen Einrichtungen entschlossen voranzutreiben. Im Mittelpunkt dieser Aufarbeitung müssen dabei immer die Opfer stehen, denen großes Leid zugefügt worden ist und die zum Teil als Erwachsene bis heute darunter leiden. Sie haben ein Recht auf eine ehrliche Aufklärung.

    Erzbischof Zollitsch erläuterte die von der katholischen Kirche ergriffenen Maßnahmen. Die Bistümer haben bereits seit längerem jeweils eigene Ansprechpartner benannt, an die sich Betroffene mit ihren Anliegen wenden können. Seit dem 30. März 2010 steht den Opfern sexuellen Missbrauchs eine bundesweite kostenfreie Telefon-Hotline zur Verfügung. Diese Hotline ist in den letzten Tagen bereits von vielen Betroffenen in Anspruch genommen worden. Zudem werden schon unabhängige Berater eingesetzt. Erzbischof Zollitsch berichtete von den kürzlich veröffentlichten Klarstellungen des Vatikans zum Umgang mit Missbrauchsfällen in der Kirche. Dort wird insbesondere auf der strikten Einhaltung des staatlichen Rechts bei der Aufarbeitung der Fälle bestanden. Die zuständigen Gremien arbeiten zudem bereits an einer Änderung der innerkirchlichen Leitlinien von 2002 zum Umgang mit Fällen sexuellen Missbrauchs, um deutlich zum Ausdruck zu bringen, dass Staatsanwaltschaften bei Verdachtsfällen frühzeitig eingebunden werden.

    Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger begrüßte die von der katholischen Kirche bereits ergriffenen Maßnahmen. Sie machte deutlich, dass die in Arbeit befindliche Änderung der Leitlinien zum Ausdruck bringen müsse, dass innerkirchliche Maßnahmen die Aufnahme und Durchführung staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen weder verzögern noch behindern dürften. Staatliche Behörden seien bei Missbrauchsverdacht einzuschalten. Sie begrüßte die Erklärung der Freisinger Bischofskonferenz zur Zusammenarbeit mit den staatlichen Stellen. Erzbischof Zollitsch bekräftigte, dass dem Opferschutz eine besondere Bedeutung beigemessen werde.

    Der vom Bundeskabinett am 24. März 2010 eingesetzte Runde Tisch und die Berufung von Bundesfamilienministerin a.D. Dr. Christine Bergmann als unabhängige Beauftragte werden nach Auffassung beider Seiten einen wertvollen Beitrag dazu leisten, dass unter Beteiligung aller betroffenen Akteure eine nachhaltige Aufarbeitung der vergangenen Missbrauchsfälle gelingt und gleichzeitig Möglichkeiten der wirksamen Prävention von sexuellem Kindesmissbrauch für die Zukunft entwickelt werden. Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger betonte, dass der Einsatz unabhängiger Berater zur Überwindung der Hemmschwellen der Opfer, erlittenen Missbrauch mitzuteilen, hilfreich sei.

    Anlässlich des Gesprächs wurde vereinbart, dass sich die Deutsche Bischofskonferenz auch an der Unterarbeitsgruppe aktiv beteiligen wird, die sich unter dem Vorsitz des Bundesministeriums der Justiz mit der rechtlichen Aufarbeitung befasst. Neben der Durchsetzung des staatlichen Strafanspruchs wird eine der zentralen Fragen dieser Unterarbeitsgruppe sein, wie das Leid der Opfer in den Fällen, die bereits verjährt sind, angemessen anerkannt werden kann.

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Antworten: 5
    Letzter Beitrag: 10.04.2010, 14:11
  2. Papst Attentäter Agca ist Messias
    Von Gast im Forum Religion
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 20.01.2010, 21:13
  3. Papst besucht Kloster Monte Cassino
    Von Gast im Forum Kloster
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 26.05.2009, 10:54
  4. Papst erhält Lob für Israel-Rreise
    Von Gast im Forum Religion
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 22.05.2009, 20:27
  5. Merkel soll sich beim Papst entschuldigen
    Von Gast im Forum Religion
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 06.04.2009, 21:47

Stichworte

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •