Der als konservativ geltende Erzbischof Kardinal Joachim Meisner hat die Kanzlerin aufgefordert, sich bei Papst Benedikt XVI zu entschuldigen.
Merkel hatte auf die umstrittene Entscheidung des Papstes zum Holocaust Leugner Richard Williamson (Rücknahme des Kirchenausschlusses) mit den Worten reagiert: Es geht darum, das von Seiten des Papstes sehr eindeutig klargestellt wird, dass es hier keine Leugnung geben kann. Dies sei aus ihrer Sicht noch nicht ausreichend erfolgt. Der Vatikan hatte daraufhin Fehler eingeräumt und sich um eine Entschärfung der Krise bemüht.
Merkel ging auf die Forderung Meisners nicht ein. Der Erzbischof erklärte: Ich finde, dass eine der größten Fehlleistungen der öffentlichen Papstschelte war. Der Ton sei völlig unangemessen sein.


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