
Zitat von
Alexandra
Der Europäische Gerichtshof für Menschrechte hat Anfang November 2009 einer Klägerin Recht gegeben, die sich in Italien vereblich gegen das Kreuz in öffentlichen Schulen gewandt hatte.
Dies hat nun zu Kritik beim Vatikan und bei der Deutschen Bischofskonferenz geführt. Aber auch die italienische Regierung zeigt sich über das Urteil gegen Kreuze in Klassenzimmern empört und will in Revision gehen.
Sozialistische Politiker begrüßten das Urteil hingegen.
Der Vatikan äußerte Erstaunen und Bedauern. Die Deutsche Bischofskonferenz wertet das Urteil als einseitig und als große Enttäuschung. Das Kreuz sei ja nicht nur ein religiöses Symbol, sondern auch ein kulturelles Zeichen. Das Urteil ignoriere die Bedeutung des Kreuzes in der italienischen Gesellschaft. Der Apostolische Nuntius in Deutschland erklärte, Europa scheine seine christlichen Wurzeln vergessen zu haben.
Der Sekretär der Bischofskonferenz in Deutschland betonte, dass das Urteil auf Deutschland keine Auswirkungen habe. Er bezog sich auf ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das 1995 die in Bayern vorgeschriebene Anbringung von Kreuzen in Grundschulklassen untersagt hatte.
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