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Evangelischer Kirchentag
Der 32. Evangelische Kirchentag ist nun mit einem Gottesdienst vor 100.000 Menschen zu Ende gegangen. Es wurde zum gesellschaftlichen Aufbruch appelliert. "Es liegt an uns, die gegenwärtige Krise zu einer "Stunde Null", zu einem wichtigen Neuanfang, zu machen", erklärte die Kirchentagspräsidentin. Unter dem Motto "Mensch, wo bist Du?" hatten seit Mittwoch letzter Woche täglich ca. 100.000 Menschen die 2500 Veranstaltungen der Glaubensfeste besucht. Der Open-Air-Gottesdienst war der Höhepunkt des Christentreffens. Es war geprägt von dem Bekenntnis zu mehr sozialer Gerechtigkeit und dem Klimaschutz, von Diskussionen über die Probleme der Ökumene und den Forderungen nach mehr Menschenwürde und gegen rücksichtslose Ellbogen-Mentalität angesichts der Wirtschaftskrise. Die Spaltung der Gesellschaft dürfe nicht hingenommen werden, so die Kirchentagspräsidentin.
Der nächste Kirchentag findet in Dresden statt.
Bleibt zu hoffen, das den Worten Taten folgen. Ich denke, wir müssen alle daran arbeiten, dass die Ziele umgesetzt werden.
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