Hallo zusammen!
Ich hätte da mal eine Frage - vielleicht hat da jemand selbst die Erfahrung gemacht oder kennt zumindest jemanden...?
Mir kommt es bei den vielen "Wie wird man Mönch?"-Auskünften immer so vor, als würden da ausschließlich Schulabgänger, Fertig-Studierte oder Arbeitslose an der Klosterpforte anklopfen. Aber keiner, der voll im Arbeitsleben steckt??
Mir ist absolut klar, dass, wenn ich ins Kloster eintrete, mein Arbeitsleben bei meinem bisherigen Arbeitgeber endet, da ich als Mönch im Kloster arbeiten werde (zumindest bei den Benediktinern, wo es mich hinzieht). Damit habe ich an sich ja auch kein Problem.
Meine Frage ist nur: wie die Übergangszeit gestalten? Es wird ja immer dazu geraten, dass man sich so langsam reinleben soll, erst Kloster auf Zeit, Gespräche suchen, Postulat usw. , und dass man sich prüfen soll, ob es der richtige Weg ist. Es kann also auch "rückwärts" gehen.
Was macht man dann mit dem Job? Ich bin heilfroh, dass ich momentan eine Arbeitsstelle habe, wo meine Fähigkeiten gut einsetzbar sind, wo ich voll akzeptiert werde, ich habe einen sehr guten Chef und das Gehalt ist auch vorzeigbar - nur für ein "könnte sein" will ich das nicht aufgeben. Dazu muss ich mir 1000%-ig sicher sein, denn soviel Glück werde ich wohl nicht mehr haben. Man findet heute einfach nicht mehr so leicht einen Arbeitsplatz.
Sicher werde ich mir aber nur, wenn ich das Klosterleben ausprobiere - und da beißt sich doch die Katze in den eigenen Schwanz - oder wie ist das in der Praxis tatsächlich? Mach ich mir grade zu sehr einen Kopf oder habe ich noch zuviel Angst?
Vielen lieben Dank für Eure Erfahrungen!!!


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