Ich habe im TV eine Dokumentation über die Entstehung des europäischen Kontinents gesehen. Leider weiß ich den Titel der Sendung nicht mehr. In dem Bericht wurde erwähnt, dass die ersten europäischen Städte aus mittelalterlichenn Klöster entstanden sind. Die Mönche sollen als erstes siLandwirtschaft betrieben haben, wozu Sie Wasser benötigten. Wo es keinen Fluss gab, sollen sie Seen angelegt haben. Im Laufe der Zeit kamen immer mehr Menschen in die Klöster, wodurch sich die Bevölkerung vermehrte und schließlich die Größe einer Stadt erlangte.
Der hiesige Verfasser des Links „Klöster im Mittelalter“ schreibt:
Dem Kloster oblag im Mittelalter - in seinem Einzugsbereich - nicht allein die Pflicht, ein geistlicher, religiöser Stützpunkt des Glaubens zu sein, nein, das Kloster war - zu viel größerem Anteil - Bestandteil der weltlichen Gesellschaft: Klöster waren die Bewahrer der Kultur und Zentren der Bildung..
Sie praktizierten Landwirtschaft, Pflanzenzucht, sie entwickelten Kräuter- und Heilkunde und gaben sie an die umgebende Bevölkerung weiter. Das Kloster war somit im Mittelalter ein bedeutendes Entwicklungszentrum. Weitschauende Landesherren sahen diese Bedeutung und gründeten viele Klöster. Sie statteten sie mit weitreichenden Ländereien aus, oft in unterentwickelten Gegenden.
Im späten Mittelalter verblassten die weltlichen Funktionen der Klöster. Die Städte traten an ihre Stelle.
Meine Frage: Gibt es Literatur, die sich primär mit dieser Thematik beschäftigt?


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