Die Franziskanerinnen vom Kloster Maria Stern in Fünfstetten im Landkreis Donau-Ries befürchten, dass Unruhe in ihrem klösterlichen Leben tritt, wenn der zurückgetretene Bischof Walter Mixa dort seinen Wohnsitz nimmt. Die Ordens-Provinzvikarin erklärte, dass sie durch das öffentliche Interesse an Mixa im Kloster gestört werden könnten. Sie hätten von sich aus dem Bischof nichts angeboten, hätten sich aber Überlegungen des Bistums Eichstätt zur Unterbringung des Bischofs nicht verschließen können.
Mixa wird seinen Ruhestand in dem Frauenkloster in Bayern verbringen.
Aber eine ideale Wohnung für einen Bischof seien die zwei angebotenen Zimmer nicht. Mixa werde verhältnismäßig autonom wohnen und er werde nicht für seelsorgerische Aufgaben gebraucht. Dazu sei ein blinder Kaplan im Haus, der täglich die Messe lese.
In dem Kloster haben 13 Nonnen ihren Altersruhesitz.
Mixa war im Mai als Bischof zurückgetreten, nachdem er geleugnet hatte, als Stadtpfarrer von Schrobenhausen Heimkinder verprügelt zu haben.
Mixa bekommt 70 Prozent seiner früheren Bischofsbezüge als Ruhestandsgeld. Das sind ca. 5400 Euro brutto plus einer Aufwandsentschädigung als früherer Militärbischof


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