Hallo,

es ist schon erstaunlich, welchen Erfolg die Mönche der Zisterzienserabtei Heiligenkreuz im Winerwald mit ihrer CD "Chant- Music for Paradise" hatten und haben. Mehr als eine Million CDs sind verkauft worden.
Doch nun ist es wohl aus: keine Auftritte mehr bei Wetten, dass...?, keine Tourneen mehr. Die Pop-Mönche oder die "Boy-Group" wurden sie genannt. Wie man hört, hat ihnen das aber gar nicht gefallen. Und das, obwohl die Mönche hinter den Klostermauern kein abgeschottetes Leben und weltfremdes Leben führen. Im Gegenteil: sie betreiben eine eigene Webseite, sind bei Facebook und Twitter vertreten und haben den Monastic Channel bei You-Tube eröffnet. Und den Gregorianischen Choral gibt auch als Handy-Klingelton.
Das Leben bei den Zisterziensern ist schlicht geblieben. So hat es der Heilige Bernard von Clairvaux, der Ordensgründer, auch gewollt. Die Möche singen täglich drei Stunden während ihrer Gebetszeiten den Gregorianischen Choral. Diesen Gregorianische Choral gibt es nur im Singular. Es handelt sich um eine Musikart, und nicht um hintereinander gesungene Lieder, also nich tum Choräle. Also kein Plural. Er ist ein gesungenes Gebet und wird einstimmig ohne Begleitung von Instrumenten gesungen. Dennoch gibt es Unterscheide beim Singen der lateinischen Texte.

Papst Benedikt XVI legte bei seinem Österreichbesuch Im Jahr 2007 einen Stopp bei den Möchen von Heiligenkreuz ein, um ihrem Gesang zu lauschen.

Mittlerweile gibt es drei Versionen von der CD der Mönche. Die Originalversion mit der Totenmessen, eine Weihnachtsedition und une eine Version mit Weinachts- und Osterliturgie.
Auch ein Buch ist erschienen: "Der Gesang der Mönche. Die Wiederentdeckung des Gregorianischen Chorals aus Stift Heiligenkreuz". Pater Karl hat es geschrieben. Er beschreibt die Hintergründe des Gregorianischen Chorals und beschreibt auch den Rummel, der durch die CD-Veröffentlichung im Kloster entstanden ist. Erschienen ist das Buch im Irsina Verlag.

Gruss, Meike