Hallo liebe User hier,
Hape Kerkeling hat mit seinem Buch "Ich bin dann mal weg" den Nerv der Zeit getroffen, das ist klar. Es war meiner Meinung nach jedoch nicht nur ein auflagentechnisches Phänomen, sondern auch ein religiöses Phänomen, dass sein Buch über den Jakobsweg nach Santiago de Compostela über Monate an den Spitzen der Bestsellerlisten stand. Was folgt daraus? Es gibt ein ausgeprägtes religiöses Grundbedürfnis zur Orientierung und nach Zielmarken. Der Weg ist das Ziel oder Auf-dem-Weg-sein ist eine Faszination nicht nur für Wanderer oder Jogger, sondern auch für Nachdenker und Sinnsucher.
Doch es ist nicht nur Hape Kerkeling, der ein lesenswertes Buch über den Jakobsweg geschrieben hat. Auch andere Pilger haben dies getan. So ist das Buch "Karriere oder Jakobsweg" von Sabine Dankbar sehr empfehlenswert. Sie berichtet in eigenen Worten und über ihre eigenen persönlichen inneren Erlebnisse auf dem Jakobsweg. Sie kündigte vor ihrer Pilgerreise einen Topjob in der Mondeindustrie. Ihr Ziel war herauszufinden, was sie wirklich vom Leben will. Zitat: "Der Jakobsweg hat mir gezeigt, wie wichtig es ist, sich Zeit für sich selbst zu nehmen. Dann entsteht Platz, um das eigene Herz sprechen zu hören." Das Buch ist erschienen im Laumann Verlag in Dülmen.
Ich hab es gelesen und kann es empfehlen.
Viele Grüße,
Michaela


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